Cuba – Havana

Hey, how are you?
Where are you from? Germany? Nice! Which City?
Baayeern Muunchaan!
What´s your name? Nice to meet you Laura!
Do you like Cuba?
……

Oh yes baby! Ich liebe Kuba, aber euch Kubaner noch viel mehr.

Noch nie war ich an einem Ort, an dem man so herzlich empfangen wird und an welchem dir jeder ein Lächeln zurück schenkt. Musik an allen Straßenecken, sowie entspannte Leute, die dich auf offener Straße zum Tanz auffordern. Eine Stadt, die nicht schläft, in der du bis in die lauwarme Nacht hinein mit deinem Mojito in den Lokalen der Einheimischen sitzt und ihren Erzählungen und Gesängen lauscht.
Lächelst du in Deutschland einem Fremden ins Gesicht, kommt einem meist Überforderung oder Erschrockenheit entgegen. Würdest du jemanden zum Tanz Auffordern, wäre die Person entweder zu schüchtern, oder du würdest auf direktem Wege einen Korb kassieren.
Und falls du im Sommer noch nach 22 Uhr laute Musik hörst und der Wirt seine Gäste nicht bittet unverzüglich in das Lokalinnere umzuziehen, erwartet einen noch eine Anzeige wegen Ruhestörung.

Nein, von all diesem Spießertum bekommt man in diesem Land nichts mit. Hier bleiben die Oldtimer dann auf der Straße stehen, wenn sie keine Lust mehr haben und keiner erleidet in Folge dessen einen Nervenzusammenbruch. Dort ist man zufrieden mit dem, was man hat und dankbar für alles, was du gibst. Ob Duschgel, Handcreme, Süßigkeiten, Kaugummi, Kugelschreiber,… im Nachhinein hätte ich viel mehr zum Verschenken mitnehmen sollen.

Unsere Reiseführerin Patricia war ein kleiner Schatz. Mit 23 Jahren erwartete Sie uns zu früher Stunde, um mit uns 2 Tage lang Havanna und die Umgebung zu erkunden. Noch nie hat Sie ein anderes Land bereist, geschweige denn Deutschland und von Ihrem Umgang mit der Deutschen Sprache, die Sie sich während Ihres Germanistikstudium angeeignet hat, war ich begeistert. Dank Ihr erfuhren wir viele Details, auch über die Einheimischen, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind.

Wenn man sich den durchschnittlichen monatlichen Verdienst eines Kubaners, der eine staatliche Arbeit besitzt vor Augen hält, dann ist das umgerechnet das durchschnittliche Taschengeld eines Deutschen Jugendlichen. Wenn Patricia jedoch nach Deutschland reisen will, um Kurse zu belegen, dann muss Sie einen Deutschen finden der 8000€ Kaution für Sie auf ein Konto hinterlegt – somit nicht realisierbar.
Fasziniert war ich von den Bodegas, dort erhalten die Einheimischen mit ihrem Heftchen monatlich Grundnahrungsmittel zur Versorgung. Hauptsächlich leben dort die Menschen vom Tourismus, aber ein Großteil in diesem Land ist arbeitslos, denn die meisten sehen es nicht ein, für wenig Geld staatlich zu arbeiten.

Der Bodenreichtum der Kubaner ist bekanntlich auf den Tabakplantagen zu finden. Bananen gibt es überall und verschieden zubereitet. Mein Favorit: frittierte Bananenchips – super lecker!
Ach und beim Rum würde ich raten zuzugreifen, der Preis von 3€ pro Flasche ist unschlagbar.

Wer zur Entspannung noch einen der schönsten Badestrände mit karibischem Wasser aufsuchen will, der ist in Varadero genau richtig. Um es in ein Wort zusammenzufassen: Paradies.
Dort sind Muscheln zu finden, von welchen ich nie erwartet hätte, dass ich sie zu Sonnenaufgang aus dem Wasser fischen kann.

Die einzigen die einen hier stressen können, sind die anderen deutschen Reisenden.
Sie liegen wie weiße Puten neben dir am Strand, verdonnern morgens vor dem Frühstück Ihre Kinder zum Tennis, bestellen tussihaft anstelle eines cuba libres eine Cola light und zicken schon mit dem ersten Satz: „Könnten Sie sich dann bitte auch mal entscheiden, ich brauche auch Liegen und Schatten für meine Kinder!“.

Aber eines habe ich in diesem Urlaub von den Kubanern bestätigt bekommen:
In der Ruhe liegt die Kraft. Nicht runterziehen lassen. Gut gelaunt durchs Leben gehen.

NO STRESS.

Ich hoffe ich kann das in der nächsten Zeit selbst besser umsetzen und meinen eigenen inneren deutschen Spießer in den meisten Situationen zuhause lassen.

Und für euch gilt, ab nach Cuba! Wer weiß wie lange man diesen Flair dort noch finden darf…

5 To DO´s:

– Bananen Chips essen
– Tabakplantage besichtigen
– Zigarre rauchen & Rum trinken
– Oldtimer Tour
– Rooftop Terrasse für die Aussicht aufsuchen (Haben einige Hotels in Old Havana, unter
anderem das Hotel IBEROSTAR Parque Central, siehe Bilder)
– Baden in Varadero -> Mein absolutes Highlight dort: mit Delphinen schwimmen!

Mein Name ist Laura. Ich bin 24 Jahre alt und ein waschechtes Münchnerkindl. Mit meiner Website La Milia will ich euch einen Blog bieten, bei welchem für Jeden etwas dabei ist. "Der Sinn des Lebens, ist zu leben." Dies entspricht meiner Lebenseinstellung, weshalb ich euch die schönen Dinge nahebringen werde, die meinen Alltag jeden Tag einzigartig machen.

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